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15.02.2020 wJC-1 mit Sieg zum Frühstück in Fahrenkrug

Geschrieben von Jan zF. Veröffentlicht in WJC-1

Zu ungewöhnlich früher Zeit mussten wir am Samstag um 9 Uhr bei der HSG Kalkberg 06 in Fahrenkrug antreten. Keine leichte Situation, zumal ein Teil der Mannschaft am Vortag beim Bezirksentscheid bei Jugend trainiert für Olympia mit schmalem Kader bereits alles geben musste und nun am 20.03. mit dem Auftritt in Flensburg beim Landesentscheid belohnt wird. Zu allem Überfluss verletzte sich bei diesem Unterfangen auch noch Svea am Sprunggelenk und gesellte sich so zu Lisa O. in den Krankenstand. Aufgrund des breiten Kaders konnten wir trotzdem noch mit elf Spielerinnen bei Kalkberg antreten.

Die Müdigkeit steckte der Mannschaft beim Start ins Spiel noch deutlich in den Klamotten und konnte im ersten Spielabschnitt auch nur selten einmal versteckt werden. Der Spielstand nach 10 Minuten (1:1) sagte zu diesem Zeitpunkt wirklich alles über den sportlichen Wert unseres Auftritts und hätte uns gegen einige andere Gegner sicherlich extreme Probleme bereitet. Uns fehlte komplett die Bereitschaft, den Druck auf die Abwehr kontinuierlich aufrecht zu erhalten. Immer wieder gingen wir nach nur einem Anstoßen direkt ins 1:1 und wurden fixiert, anstatt wie im Training geübt geduldig weiter bis zur Lücke die Nahtstellen zu attackieren. Auch in der Abwehr waren wir zwar irgendwie da, aber irgendwie auch nicht. Die Gier auf Ballgewinne, die die Mannschaft in vielen Spielen auszeichnete, ließ auf sich warten. Hinzu kam, dass wir uns allein zwei Zeitstrafen einhandelten, da wir den Abstand beim Freiwurf nicht einhielten. Diese Pfiffe waren zwar penibel ausgelegt, aber regeltechnisch vollkommen korrekt und einfach unnötig.

Ab der 10. Minute kamen wir so langsam in die Gänge und konnten uns auf 1:5 absetzen. Aufgrund unserer selbst verschuldeten Zeitstrafen ließen wir die harmlosen Kalkberger aber direkt wieder auf 4:5 aufschließen, bevor wir den Halbzeitstand von 9:4 herstellen konnten.

Es war eine der schlechtesten Halbzeiten der Saison, in der wir zu keine Phase auch nur in die Nähe unserer Leistungsgrenze gingen, aber wir alle wussten, dass wir es deutlich besser können und nahmen uns vor, dies in der zweiten Halbzeit auch zu zeigen.    

Die Mannschaft kam mit einer komplett veränderten Körpersprache aus der Kabine und begann jetzt auch zu zeigen, warum sie in der Spitzengruppe platziert ist. Mit einer jetzt viel agileren Abwehr, die Bock hatte, den Ball zu gewinnen und so auf der vorgezogenen Position, aber auch bei vereitelten Kreisanspielen immer wieder zu Ballgewinnen kam, wurde nun ordentlich Maß genommen. Der Halbzeitstand von 9:4 konnte bis zur 44. Minute auf 25:5 korrigiert werden. Bis zum Endstand von 26:7 passierte dann nicht mehr viel.

Wir alle gehen davon aus, dass wir eine Leistung wie in Halbzeit 1 nicht noch einmal anbieten werden und mit der starken Reaktion aus Halbzeit 2 weiter arbeiten werden.

Vielen Dank an unsere, zu dieser frühen Zeit, mitgereisten Eltern, die durch die zweite Halbzeit dann noch entschädigt wurden.

Für uns geht es am kommenden Wochenende zu Hause gegen die HSG 404 weiter, wo wir versuchen werden, zwei gute Halbzeiten anzubieten.

 

Spielerinnen (Tore in Klammern): Maxi, Jule, Lian (9), Caro (3), Tessa (3), Celine (3), Anna Léna (2), Marla, Lisa S. (3), Mona (1), Laureen (2)

 

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