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09.02.2020 wJC-1 wahrt die weiße Weste in der DBS

Geschrieben von Jan zF. Veröffentlicht in WJC-1

Beim Heimspieltag in der DBS am Sonntag sollten wir unser Rückspiel gegen die SG Todesfelde/Leezen bestreiten. Aus dem Hinspiel war ein torarmes, relativ unansehnliches Spiel mit vielen harten und teilweise auch unschönen Aktionen im Hinterkopf.

Heute wurde auf 0 gestellt und wir wollten versuchen, die weiße Weste in der DBS zu wahren. Das Spiel startete auch gleich ziemlich munter. Man konnte sehen, dass wir nach dem „ausbaufähigen“ Abschlussspiel gegen unsere WJC2 am Mittwoch im Training heute nicht gewillt waren, die Punkte abzugeben.

 

Bis zur 10. Minute verlief das Spiel dennoch ausgeglichen. Vor allem die gegnerische Rückraumlinke feuerte immer wieder aus der zweiten Reihe oder ging mit einer Lauftäuschung gegen die Hand. Es dauerte einige Minuten, bis wir uns darauf eingestellt hatten. In der 15. Minute hatten wir dann aber einen 10:5 Vorsprung herausgeworfen. In dieser Phase bauten wir, häufig gestartet von Rückraummitte, viel Druck auf und kamen so durch gute Tiefe im Parallelstoß über Rückraumlinks und -rechts zu guten Abschlussmöglichkeiten, von denen viele (in HZ1 fast alle) konsequent genutzt wurden. Einige Male funktionierte sogar auch der direkte Durchbruch, wodurch alle Rückraumpositionen Torgefahr ausstrahlten. Es folgte die Auszeit von Todesfelde, die aber auch nicht verhindern konnte, dass wir den 5 Tore Vorsprung beim 13:8 mit in die Halbzeit nahmen. Wir waren uns darüber im Klaren, dass wir weiter durchziehen mussten, um am Ende das Spielfeld als Sieger zu verlassen.

Todesfelde spielte weiter zwei Dinge: Kreuzen im Rückraum und Auflösen an den Kreis. Gegen beides verteidigten wir weiterhin gut und aufmerksam und Jule, die in der zweiten Halbzeit das Tor verteidigte, knüpfte genauso wie Maxi in Halbzeit 1 an die zuletzt starke Leistung an. Leider interessierte das Gästepublikum während des gesamten Spiels die Tribünen-Knigge überhaupt gar nicht und so mussten diverse unqualifizierte Zwischenrufe, die sich teilweise gegen unsere Spielerinnen richteten, hingenommen werden. Traurig, aber nicht wirklich überraschend, wenn man sich an das Hinspiel  mit ähnlichen Szenen zurück erinnert.

Wir spielten trotzdem weiter unseren Stiefel herunter und kamen über 21:14 (43. Minute) zum Endstand von 26:18. Kurioseste Szene des Spiel war sicherlich, der Wurf von Lisa nach dem Durchbruch Richtung Schiedsrichter, den Addy mit einem sauberen Beidbeiner (Haltungsnoten ausbaufähig) abwehrte. Kleiner Querverweis an die Herren: Vielleicht sollte man Schütte auch mal im Tor antesten. Vielen Dank an Svea, die nach ihrem Pflichtgottesdienst noch nachkam, um die Mannschaft zu unterstützen.

Insgesamt war eine geschlossene Mannschaftsleistung zu erkennen, die gestützt auf eine agile Deckung mit zeitweise sehr gutem Spiel gegen den Ball, den Ausschlag für den heutigen Erfolg gab. In der Abschlussquote legten wir gegenüber dem vergangenen Spiel deutlich zu und wurden erst in der zweiten Hälfte etwas nachlässiger.

So wollen wir am kommenden Wochenende weitermachen, wenn es zum Auswärtsspiel zur HSG Kalkberg geht. Wir bedanken uns wie immer bei unseren treuen Zuschauern für die Unterstützung.

 

Spielerinnen (Tore in Klammern): Maxi, Jule, Lian (8), Caro (5), Tessa, Celine (1), Anna Léna (2), Svea (1), Marla (2), Lisa S. (2), Mona, Laureen (5)

 

 

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