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03.11.2019 wJC-1 erfüllt Pflichtaufgabe bei der HSG 404 glanzlos

Geschrieben von Jan zF. Veröffentlicht in WJC-1

Am 03.11.2019 sollte uns der Spielplan zum Auswärtsspiel bei der HSG 404 nach Schwarzenbek führen. Die HSG 404 war für uns weitestgehend eine Unbekannte. In der Halle angekommen, wurde direkt festgestellt, dass Saunatemperatur herrschte. Vermutlich auch deshalb waren alle Anwesenden etwas lethargisch unterwegs. Dies sollte sich auch über weite Strecken des Spiels fortsetzen. Die gegnerische Mannschaft tat sich extrem schwer, überhaupt zum Abschluss zu kommen.

Wenn etwas durch die Deckung kam, waren es zumeist Notwürfe oder Bälle, die Maxi sicher wegnehmen konnte. In der gesamten ersten Halbzeit kassierte sie, unterstützt von einer gut arbeitenden Deckung, ein Gegentor. Im Angriff kamen wir regelmäßig zu guten Chancen, wobei wir uns über weite Phasen des Spiels leider dem gegnerischen Tempo anpassten. Somit war auch unser Angriffsspiel gegen die destruktiv agierende und extrem defensiv eingestellte gegnerische Abwehr nicht unbedingt immer schön anzusehen.

Zur Halbzeit stand es 13:1 für das, uns gut bekannte, Weinrot. Wir wollten versuchen, die Spannung zumindest einigermaßen hoch zu halten, was nur mit Abstrichen gelang. Die gegnerische Deckung wurde immer defensiver und wandelte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit schon fast zu einer 6:0. Schade, dass der Schiedsrichter auch nach mehrfachen Hinweisen nicht konsequent agierte und es immer nur bei Ermahnungen gegen die Bank beließ. Entsprechend glich das Spiel dem Auftreten vieler Gegner des FC Bayern München in deren Glanzzeiten, wenn sich die gegnerischen Mannschaften mit Mann und Maus im eigenen Strafraum versammelten und nur noch darauf bedacht waren, das eigene Tor zu vermauern. Aber sei es drum. Uns fehlten heute auch die spielerischen Mittel und die letzte Konsequenz, um diese Wand zuverlässig auseinander spielen zu können bzw. der Mut, einfach mal aus der zweiten Reihe auf Tor zu werfen. Trotzdem kamen wir immer wieder zu unseren Abschlüssen, von denen wir heute aber auch nur 60 % erfolgreich verwerten konnten. Jule hielt uns in Halbzeit zwei den Rücken frei und konnte einige freie Bälle entschärfen. Das Spiel endete mit 25:7 für uns.

Positiv hervorzuheben ist, dass wir viel Spielzeit verteilen konnten. Ansonsten sprangen wir heute, wie das berühmte Pferd, nur so hoch wie wir mussten. Gerade im Rückraum werden wir in den kommenden Spielen wieder deutlich mehr Bewegung ohne Ball benötigen, um die Punkte zu holen.

Vielen Dank an unsere Zuschauer, die uns trotz bester Sonntagsnachmittags-Wohnzimmertemperatur und einem nicht gerade mitreißenden Spiel wie immer anfeuerten.

Kommendes Wochenende ist tatsächlich einmal spielfrei, bevor der Spieltagsmarathon bis Weihnachten mit unserem Auswärtsspiel gegen den MTV Lübeck II am 16.11. um 15:30 Uhr im Hochschulstadtteil in Lübeck beginnt.

Spielerinnen (Tore in Klammern): Maxi, Jule, Lian (4), Caro (2), Lisa O. (3), Celine (2), Anna-Léna (1), Svea (3), Marla, Emilia, Lisa S. (5), Laureen (5)

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