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WJA: 40 Minuten guter Handball reichen nicht aus

Geschrieben von Christian. Veröffentlicht in WJA

Am Freitag den 30.11.18 trafen wir uns zur ungewohnten Zeit, um 17:30 Uhr, um uns auf den Weg nach Eutin zu machen um dort gegen die Holsteinische Schweiz zu spielen. Dieses Spiel war ein vorgezogenes Spiel, da unser Trainer an dem eigentlichen spiel nicht kann. Somit verlegten wir das Spiel, mit Hilfe des Gegners, auf den heutigen ungewohnten Freitagabend. Als wir dann an der Halle ankamen machten wir uns pünktlich um 19:00 Uhr an die Erwärmung. Kurz vor dem Spiel bekamen wir dann die letzten Anweisungen von unserem heutigen Trainerteam Jule und Christian. Wir sollten befreit und ohne Last in dieses Spiel gehen. Wir wollten mit der gleichen Leidenschaft spielen wie die letzten erfolgreichen Spiele auch.

Dies gelang uns auch diesmal ganz gut, denn nach 2 Minuten führten wir 2:0. Bis zum 7:7 in der 16. Minute konnten wir gegen die Körperlich robusteren Mädels sehr gut mithalten. In diesen ersten 16 Minuten zeigten wir eine geschlossene Mannschaftliche Leistung. Vorne wurde druckvoll das Spiel aufgezogen und mit sehr guten Aktionen der freie Mitspieler gesucht und gefunden. In der Abwehr wurde geholfen was das Zeug hielt. Den Rest erledigte dann Lucia im Tor. Mit diesen ersten 16 Minuten konnte das Trainerteam total zufrieden sein. Aber was dann kam konnten wir nicht fassen. Ein kollektives Blackout. Wir ließen uns die Bälle abnehmen oder warfen den Ball der Torhüterin immer wieder auf die Füße. Hinten wurden Türen und Toren geöffnet und dem Gegner eingeladen das ein oder andere Tor zu erzielen. Sollte dies mal nicht klappen war sofort der Schiedsrichter zur Stelle und zeigte auf den 7 Meter Punkt. Wofür es heute einen 7 Meter gab war schon sehr interessant. Eine normale Abwehraktion mit Ballgewinn wurde sofort zum 7 Meter. Oder wenn man durch den Abwehrspieler in den Kreis gedrückt wurde, obwohl deutlich ein Stürmerfoul begangen wurde, gab es auch einen 7 Meter. Doch leider sehr wenige, zumindest in der ersten Halbzeit, für uns. Von der 16 Minute bis zur 28 Minute enteilte der Gastgeber auf 18:8 davon. Kurz vor der Pause konnte dann Nele W. das 18:9 erzielen. Somit gingen wir mit einem 9 Tore Rückstand in die Halbzeit. In der Halbzeitpause zeigte uns Christian auf was wir besser bzw. anders machen sollten. Wir wollten wieder mit mehr Leidenschaft spielen. Den Spaß am schönsten Sport der Welt wieder finden und dies dann auch zeigen. Die zweite Halbzeit war dann auch sehr gut. Innerhalb von 7 Minuten schafften wir es auf 20:15 zu verkürzen. Hier müssen wir unseren Mädels Respekt zollen. Da klappte echt alles. Und es ging auch so gut weiter bis zur 54 Minute. Dann kam wieder ein Bruch in unser Spiel. Leider verdarben uns die letzten 6 Minuten ein besseres Ergebnis. Wir ließen uns noch einmal 6 Tore einschenken ohne selber eins zu werfen. Somit verloren wir am Ende mit 32:19 das Auswärtsspiel in Eutin. Ein um 5-6 Tore zu hohes Endergebnis. Wen nwir es endlich mal schaffen würden über 60 Minuten eine konstante Leistung, auch gegen einen guten Gegner, zu zeigen, dann würden einige Ergebnisse ganz anders aussehen. Aber egal. Nun heißt es Kräfte sammeln um am heutigen Sonnabend gegen die HSG Wagrien ein Sieg zu erzielen.

Wir bedanken uns bei Lotte und Vanessa, dass diese beiden uns geholfen haben. Auch Maike war am heutigen Abend wieder mit dabei. Auch dafür ein großes Dankeschön. Des Weiteren möchten wir uns bei den Eltern bedanken, die mit uns an diesem Freitagabend nach Eutin mitgekommen sind um uns anzufeuern. Wir würden uns freuen, wenn auch heute wieder einige mitkommen und uns nach vorne peitschen wollen.

Es spielten Lucia im Tor sowie Jara (1), Hanne, Aenne-Lotte, Maike (6/4), Lea, Jojo (4/1), Nele V. (4), Stine, Lisa (2), Nele W. (1) und Vanessa (1/1) auf dem Spielfeld sowie Jule auf der Bank

 

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