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MJC: Auswärtssieg - teuer bezahlt

Geschrieben von Ecki. Veröffentlicht in MJC

Zum ersten Auswärtsspiel des SH-Pokals mussten wir in den Rendsburger Raum reisen.

Gastgeber war das Team der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg in der Heidesandhalle.

Unter der Woche hatte sich einer unserer Linkshänder, Luka Marinkovic, im Training die Strecksehne des Ringfingers gerissen. (Gute Besserung Luka) Somit standen 13 Spieler im Kader, die uns die Leistung von letzter Woche vergessen wollten.

An die ungewohnte „Backe“ hatten wir uns schon beim Aufwärmen gewöhnt, sodass wir hellwach ins Spiel gingen. Mit 0:2 und 3:5 lagen wir vorne und ließen uns auch von der harten Gangart der heimischen HSG nicht allzusehr beeindrucken.

Beim ersten Rückstand von 6:5 lag gleich die Grüne Karte am Kampfrichtertisch. Neu fokussiert schlugen wir vor allem über Rechtsaußen zurück und gingen mit 7:9 in Front. Unglückliche Aktionen brachten die Westerrönfelder zur Halbzeit wieder mit 11:10 nach vorn. Doch 2 Sekunden vor dem Pausenpfiff ein großer Schreck. Völlig unnötig schlägt ein HSG-Spieler unserem Tommi in den Arm, als der versucht einen letzten Ball nach vorne zu werfen.

Mit stärken Schulterschmerzen war an einen weiteren Einsatz nicht mehr zu denken. (Gute Besserung auch für Tommi)

Nach der Halbzeit wurde das Spiel zunächst zu einer wahren Abwehrschlacht aus der wir aber gestärkt hervorgingen. Über 13:15 bauten wir unseren Vorsprung auf 14:17 aus. Nicht nur in dieser Phase halfen uns die tollen Paraden von Torwart Jacob Kutsche, der vor der Pause nach 3 Kopftreffern auch ausgezeichnet von Finn Knaack vertreten wurde. Hektisch wurde es dann noch einmal in der Schlussphase durch eine doppelte 2-Minutenstrafe, eine Zeitstrafe gegen die Bank und einige technische Fehler. Beim 18:18 hatten die Schülper wieder Morgenluft gewittert. Doch war die kämpferische Einstellung der Jungs hervorragend und wir lagen wieder vorne, als es in die Crunchtime ging. Mit dem letzten Treffer zum 20:22 war der verdiente Sieg letztlich etwas zu knapp unter Dach und Fach gebracht.

Im Anschluss war die Freude und Erleichterung über den Sieg groß und ein Junge mit Down-Syndrom gratulierte uns zuerst. Er hatte uns schon in der Halbzeit in der Kabine besucht und alle abgeklatscht.

Bleibt als Erkenntnis, dass wir im Zusammenspiel mit den Torhütern eine tolle Abwehr gestellt haben, die der entscheidende Faktor für den Erfolg war.

Im Tor: Finn Knaack und Jacob Kutsche zusammen mit 16 Paraden

Feldspieler: Adrian Heuer 10, Tom Kalkmann 4, Lars Boesecke 3, Erik Hümme 3, Jesse Nacke und Tim Klostermeyer je 1 Tor, in der Deckung und im Angriff bienenfleißig Fabian Hübner, Flo Leverenz, Noah Schlichthaber, Johann Kutsche und Max Synder

 

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